14. Februar 2010 · 1 Kommentar · Kategorien: Alphabet · Tags:

Projekt 26 - A

Projekt 26 – Gesamtübersicht

Da heute das Wetter nicht so richtig zum rausgehen einlud und ich auch mal wieder ein wenig fotografieren wollte habe ich mich daran erinnert, das ich letztens die Lampe bei meinem Auto gewechselt hatte und die lag noch zu Hause raum. Also habe ich alles aufgebaut und einfach mal ein wenig rum probiert. Und das ist das Ergebnis.

Technikdetail

Heute habe ich nur eine ganz kurze Ausfahrt gemacht. Durch das Wetter habe ich regelmäßig das Problem, das ich meine Auto so gut wie nie am Straßenrand los oder sagen wir es besser so: Ich würde es loswerden, dann aber nicht mehr zurück bekommen. Durch den Heckantrieb und die geringe Last auf der Hinterachse würde es Problem mit der Abreise geben.

Aber es hat trotzdem zu einem kurzen Spaziergang durch einen Winterwald gereicht. 🙂

kurze Ausfahrt - Moos

kurze Ausfahrt - Moos

Gestern erreichte mich ja unterwegs die Anfrage von mity! wegen einer kleinen Spontantour auf dem Wannsee bzw. der Havel. Also hieß es auch heute deutlich früher als normal aufstehen, schließlich trafen wir uns ja schon um 10:30Uhr in der Nähe des Caches „Vier Fenster“. Ein kleiner Multi der eigentlich nur im Sommer mit dem Boot zu erledigen ist. Doch durch umfangreicher Recherche (erledigt durch Hr. mity!) konnten wir uns sicher sein, das das Eis tragfähig ist.

Sonnenschein

Schon bei den ersten Schritten mussten wir feststellen, das das heute keine einfache Wanderung werden wird. Durch den Schneefall am gestrigen Tage und dem dazugehörigen Wind hatte sich auf dem Eis ein verharschte Schneeschicht gebildet. Dadurch sank man öfters bis zu den Knöcheln ein und die Beinmuskulatur wurde ordentlich beansprucht. Doch wir ließen uns nicht beirren und stapften kreuz und quer über das Eis.

Spuren auf dem Eis

Als wir den ersten Cache erledigt hatten standen wir vor der Entscheidung ob wir zur Wasserschutzpolizei laufen oder ob wir zurück zum Auto laufen und damit dann näher heran fahren. Wir entschlossen uns dazu den Weg zu Fuss zurückzulegen. Später fragten wir uns das eine oder andere Mal ob diese Entscheidung wirklich die richtige war. 😉

Ente

Doch war sie, die Wanderung war anstrengend und wir waren auch gut fertig als wir wieder zurück am Auto waren, aber es hat riesig Spass gemacht. Fürt die von mir gesuchten fünf Caches haben wir drei Stunden gebraucht und haben in etwa 10km zurück gelegt.

Wolkendurchbruch

Cacheliste:

Vier Fenster (GC1QJ79)
WSP 3 (GC1DKK3)
Das Tuilerienschloss (GC16YQ3)
Kladower Hafen (GC1JVVK)
Der Preußenkönig (GC1E3N5)

Und deshalb machte ich mich heute auf um den einen oder anderen Berliner Bootscache zu suchen.

Zehn Caches habe ich mir auf die Liste gesetzt. Da ich am Abend noch eine Verabredung hatte stand ich mal nicht gar so spät auf und machte mich bald auf in Richtung Tegeler See. Dort wartete der erste Cache auf mich. Die Strecke kannte ich schon, da ich in der Gegend schon ein paar Mal einen mittlerweile archiverten Cache gesucht hatte. Die Parksituation war auch entspannt und so hat der erste Cache gar nicht so lange gedauert. Da es der erste Cache des Tages auf dem Eis war, hatte ich noch ordentlichen Respekt und setzte nur ganz vorsichtig einen Fuss vor den anderen. Doch alles ging gut und ich hatte meinen ersten T5-Cache. 🙂

Tegeler See

Weiter ging es nun in Richtung Nieder Neuendorfer See, hier hatte ich schon einigen Respekt abgelegt, was eventuell an den zahlreich vorhandenen Fussspuren auf dem Eis lag. So betrat ich das Eis schon wenige Meter nach dem Parkplatz und legte den restlichen Weg auf dem Eis zurück. Den Cache konnte ich schnell ausfindig machen und hatte nach zwei Caches immer noch eine durchschnittliche Geländewertung von 5. 🙂

Fahrrinnenmarkierung

Da ich von dem Ausblick doch ziemlich beeindruckt war habe ich die Kamera ausgepackt und mir noch ein 360°-Panorama zusammen geknipst. Der Akku der Kamera hat auch genau für diese Bilder noch gereicht. Der Ersatzakku lag leider im Auto.

Nieder Neuendorfer See

Der nächste Halt ließ auch nicht wirklich lange auf sich warten, nur wenige Kilometer südlich warteten die nächsten beiden Caches auf mich. Diese werden den Geländeschnitt aber nach unter reissen, beide sind mit 4,5 bewertet. Da musste ich kurz darüber nachdenken ob ich die wirklich machen wollte. 😉

Ich entschloss mich doch dafür und beide konnten sich nicht lange vor mir verstecken. Die Kosten für die Fährfahrt sparte ich mir und habe einfach den Weg übers Eis genommen. Beim zweiten Cache war ich dann auch nicht der einzige der das Wetter ausnutzte um den Cache zu suchen. Ich lernte so Otto der 3. kennen. Nach einem kurzen Plausch trennten sich unsere Weg vorerst. Von ihm hatte ich noch einen Hinweis auf einen Cache in der Nähe bekommen. Erst wollte ich den gar nicht machen, doch als ich ihn mir kurz genauer ansah konnte ich doch nicht wiederstehen, da ich erkannte das es der Cache vom Blogkollegen mity!, also kurz einen Abstecher gemacht. Und wo ich gerade auf dem Weg zu seinem Cache bin erreichte mich von ihm eine Anfrage für eine Spontancachetour auf dem Wannsee. So konnte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, ich konnte meine Anfrage zu seinem Cache loswerden (nein es war keine Telefonjokeranfrage) und ihm gleich noch eine positive Antwort auf seine Anfrage geben. Da bloggt man seit vier Jahren zusammen und ich bin nie dazu gekommen seinen Cache zu suchen. Ab heute ist das anders. 🙂

Struktur

Und weiter ging es in Richtung Süden, hier warteten zwei weitere Shibumi-Caches auf mich. Einen der beiden hatte ich vor einiger Zeit schon einmal erfolglos gesucht und nicht gefunden. Kaum war ich angekommen erblickte ich auch schon Otto der 3.. Er hatte den Weg von Tegelort hier her zu Fuss zurück gelegt und hatte auch einen Moment nach dem Cache gesucht ohne fündig zu werden. Ich hatte das Glück schnell den richtigen Blickwinkel zu haben und so konnten wir auch zügig unsere Unterschriften im Logbuch hinterlassen. Und das war auch gut so, denn hier zog der Wind schon ganz ordentlich. Am Auto zurück suchte ich mir den nächsten Cache heraus und stellte fest, das der nur 450m weg ist. Natürlich hatte ich mich vorher schon komplett entpellt. Also wieder rein in die warmen Klamotten und auf ging es. Auch dieser Cache war schnell ausfindig gemacht. Schön fand ich bei diesem Cache, eine Schwenkbrücke, das die rote Ampel die die Weiterfahrt der Boote anzeigt an war und auf rot stand. Nicht das da einer unter der Brücke durchfährt ohne das sie aufgeklappt ist.

Schneetreiben

Nun steuerte ich die Zitadelle an, hier wartete der letzt Cache mit einer Geländewertung von 5 auf mich. Einen Parkplatz, von dem ich auch wieder ohne Probleme runterkommen würde, fand ich schnell und legte den Rest des Weges zu Fuss zurück. Von dieser Perspektive kannte ich die Zitalle auch noch nicht. Gut gar so oft bin ich in SPANDAU nun auch nicht zu Besuch. Aber das eine oder andere Mal war ich halt doch schon hier.

Zitadelle

Ich merkte schon ein wenig, das der Wind etwas zunahm. Aber es war mir egal, ich machte einfach weiter und konnte die erste Aufgabe des Caches gut lösen. Doch die zweite und nicht unwesentlich wichtigere konnte ich nicht lösen. Ein Bruteforce-Suche brachte nichts und so rief ich noch einmal bei mity! an um einen kleinen Denkanstoss zu bekommen. Der half dann auch und ich konnte mich, bei einsetzendem Schneesturm, etwas gezielter auf die Suche machen. Doch ich wurde einfach nicht fündig, ein weiterer Versuch bei mity! eine Information zu erbetteln schlug fehl. Er hatte wohl die Nase voll. 😉 Aber ich wollte einfach nicht aufgeben und sucht weiter. Irgendwann hallte dann ein Jubelschrei über den Kanal, ich wurde fündig und konnte auch hier meine Unterschrift im Logbuch hinterlassen.

Zitadelle

Ab jetzt waren keine Aufgaben mehr zu erfüllen, nur noch einfach hingehen und zugreifen. Da meine abendliche Verabredung immer näher rückte, ich aber noch drei Caches auf der Liste hatte rief ich einmal kurz durch und erbat mir noch ein wenig Geduld. Die bekam ich und so konnte ich noch drei Mal über Eis laufen und jeweils einen Cache suchen und finden.

Nachdem ich meine Liste abgearbeitet hatte, machte ich mich auf den Weg zu meiner abendlichen Verabredung. Das Navi sagte mir meine Ankunft in ca. 30min voraus. Doch das Schneetreiben war zu ganzer Größe aufgelaufen und tobte sich so richtig aus. So durfte ich mit durchschnittlich 40km/h meine Fahrt auf der Autobahn geniesen. Doch es war okay und auch richtig so. Die Reisedauer verlängerte sich so auf ungefähr 60min. Doch ich bin heil angekommen und konnte so auch noch den Abend geniesen. 🙂

Schneetreiben

Ach ja, zufällig fand ich sogar noch einen Cache, der an diesem Tag veröffentlicht wurde. Normalerweise schaue ich mir die Caches ja immer erst ein paar Tage später an, doch diesen habe ich mir morgens angesehen. Die gesuchte Skulptur lief mir über den Weg und ich erinnerte mich sogar noch daran. Also schnell noch einmal im Listing nachgeschaut und siehe da, es war die gesuchte Skulptur. So konnte ich noch völlig unverhofft einen dritten Platz ergattern. 🙂