Heute hatte ich mich zu einem Besuch bei meinen Eltern angekündigt. Also schön alle Sachen zusammen gepackt. Unterwegs wollte ich mich noch an eine Landschaftsfotografie versuchen, demzufolge hatte ich auch das Stativ im Gepäck. So voll gepackt kam ich beim Auto an. Eine erste Umrundung des Autos sah gut aus, ich konnte starten. Meinen ganzen Krempel brachte ich unter und ich schnappte mir den Eiskratzer um ein paar Schneereste von der Frontscheibe zu besetigen. Frohen Mutes auf den Fahrersitz geklettert
den Motor gestartet
den Rückwärtsgang eingelegt
zwei Meter rückwärts gefahren
Vorwärtsgang eingelegt
Gas gegeben
nichts passiert…

Vorwärtsgang eingelegt
nichts passiert…

Um das ganze mal abzukürzen, ich stand halb auf der Strasse und halb in einer Einfahrt. Das Auto bewegte sich nicht vorwärts und nicht rückwärts. Erst nach einiger Zeit und dem einen oder anderen Schnee wegkratzen ging es wieder vorwärts. Die Fahrt zu meinen Eltern hatte ich mir schon abgeschminkt und nun wollte ich eigentlich mein Auto nur noch in eine normale Parklücke bekommen. Das gelang zum Glück und ich durfte mich wieder mit allem bepacken und alles wieder nach oben bringen. Es folgte ein kurzer Anruf bei meinen Eltern und dann ging ich eine kleine Runde spazieren. Zu fotografieren gab es nicht viel, aber ich konnte wenigstens einen meiner Caches kontrollieren. Zum Glück war alles in Ordnung.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage ob es morgen besser wird mit der Autofahrerei, oder ob ich mich mal wieder abholen lassen muss. 😉

immer schön warm anziehen

Eigentlich wollte ich mich heute in Richtung Norden, nach Wandlitz begeben. Dort wurde rund um den Wandlitzer See eine kleine Serie Caches versteckt. Diese besteht aus 6 Tradis und dem dazu passenden Bonusmystery. Alles sah gut aus, Daisy konnte mich anfänglich nicht davon abhalten mich auf den Weg zu machen, doch unterwegs wurde der Himmel immer dunkler. Und je dunkler der Himmel wurde umso geringer wurde meine Lust irgendwann am Straßenrand zu stehen und auf den Abschlepper zu warten, der mich wieder auf die Straße zieht. Dieses Mal siegte also die Vernunft. Spät, aber sie hat doch den Sieg davon getragen.

Da aber noch ziemlich viel Nachmittag übrig war habe ich mich an einem anderen, nicht öffentlichen Punkt meiner todo-Liste gewagt. Wassertropfen im Flug bzw. bei auftreffen auf die Wasseroberfläche zu fotografiere. Nun was soll ich sagen, ich habe auf der kompletten Linie versagt. Nicht ein Bild ist dabei heraus gekommen, noch nicht mal eins was halbwegs zeigenswert ist. Da muss ich mich wohl noch einmal auf die harte Schulbank zurück ziehen und mich mehr dazu belesen. Da gibt es bestimmt im Zwischennetz die eine oder andere Seite die mich mit ein paar Tipps versorgt.

Meinen kleinen Frust mussten dann ein paar Pfefferkörner aushalten und was soll ich sagen, sie haben ihre Sache gut gemacht. Sie ließen jede Position die ich ihnen vorgab mit sich machen. Sie haben Geduld bewiesen und so sind doch noch ein paar Bilder für den heutigen Tag heraus gekommen.

Als Belohnung bekommen sie beim nächsten Essen einen Ehrenplatz. 😉

würziges - Falten

roter Pfeffer

Pfeffermischung

Machte mir gestern noch mein Fuß zu schaffen, war heute davon schon fast gar nichts mehr zu merken. Laufen war so gut wie kein Problem mehr. Bloß das seitliche Verdrehen verursachte noch etwas Schmerzen. Also hatte ich keinen Grund in der Bude zu hocken und suchte mir einen Tradi in erlaufbarer Reichweite heraus und machte mich auf die Socken. Wobei das eigentliche Ziel aber nicht das Geocachen war, sonder ich hatte noch eine Verabredung um 15:15Uhr zum Kino.

Man kann es albern finden, aber ich bin der Meinung 15:15Uhr ist keine Zeit um ins Kino zu gehen. Fürs Kino muss es vorher und auch nachher dunkel sein! So das musste jetzt sein.

Zurück zum Geocache, denn konnte ich fast ohne GPS finden, da gab es eine ordentliche Cacherautobahn im fest getrampelten Schnee. 😉 Aufgehalten hat mich nur ein Mädel das sich im Friedhofspark Pappelallee in Zeitlupe bewegte. Also nicht nur langsam spazierte, sondern wirklich in Zeitlupe. Aber vielleicht lief ich auch auf FFWD und es kam so zu den unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Auf jeden Fall sah es etwas albern aus wie sie sich bewegte, aber wenn es ihre Art zu meditieren ist und es ihre hilft ihre Ruhe zu finden, dann sei es ihr gegönnt (großzügig wie ich bin 😉 ).

Von dem Friedhofspark Pappelallee an sich war ich etwas enttäuscht, da hatte ich mir deutlich mehr davon versprochen. Es könnte aber auch an der nahezu geschlossenen Schneedecke gelegen haben das es nicht gar so viel zu sehen/fotografieren gab. Es reichte nur zu einem Bild von einer der Jüngerinen von Heinrich Roller. Aber wenn ich mir so die Vita von Herrn Roller ansehe, dann könnte man da einen wunderbaren Mystery daraus basteln. 😉

Jüngerin von Heinrich Roller

Friedhofspark Pappelallee
Heinrich Roller
Kleinod Friedhofspark

Da ich im Moment nur eingeschränkt bewegungsfähig bin, ich aber auch ein wenig fotografieren wollte suchte ich mir mal wieder zu Hause etwas um das eine oder andere fotografischen Experiment durchzuführen.

Meine Wahl fiel auf eine Kerze, eine kleine Herausforderung, da ja die Kerzenflamme deutlich heller ist als die Umgebung. Im großen und ganzen bin ich eigentlich mit dem Ergebnis zufrieden. Obwohl ich bei dem Wetter heute lieber draußen unterwegs gewesen wäre. Aber es klappt halt nicht immer so wie man es selbst will.
Hoffen wir das der Fuß bald wieder seine volle Funktionsfähigkeit erreicht. 😉

Experimente - Zugluft

Experimente - Spiegelung

Experimente - Gemütlichkeit

Nachdem wir schon die letzten Jahre am 1.1. des jeweiligen Jahres eine Cacherunde eingelegt hatten, wollten wir auch dieses Jahr diese Tradition pflegen. Die ganz ursprünglichen Planungen uns um 9Uhr zu treffen wurden so nach und nach zu 12Uhr. Das haben wir dann auch geschafft und nach einem Kaffee machten wir uns auf in Richtung Hönow, dort wollten wir uns mit dem Multi Schloss Hönow beschäftigen. Die ersten beiden Stationen konnten wir finden, doch dann machte uns der Schnee einen Strich durch die Rechnung. Was nun, die eigentliche Plan sah vor, das wir den Nachmittag mit dem Multi herum bringen und dann am Abend den benachbarten Nachtcache angehen wollten. Also suchten wir uns die Tradis in Hönow heraus und erledigten diese. Da ich hier aber schon die meisten gesucht hatte war ich nur der Mitläufer und wissend lächelnd kluge Ratschläge geben. 😉

Spuren im Schnee

So brachten wir den Nachmittag langsam rum, aber ein erster Versuch die Reflektorstrecke zu finden war erfolglos, es war immer noch zu hell. Also erst einmal weiter zum für mich ersten Punkt des Jahres, ein Tradi in unmittelbarer Nähe. Nachdem der erledigt war konnten wir endlich den Nachtcache starten. Die ersten Reflektoren waren teilweise noch schwierig zu finden, aber mit fortschreitender Dunkelheit lief es immer besser. So wanderten wir immer weiter und leuchteten uns immer näher zum Final. Dabei kam dann das erste Mal meine neue Stirnlampe zum Einsatz und ich muss sagen die Stirnlampen sehen total albern aus, sind aber total praktisch. In dieser Nacht konnte ich alles schön ausleuchten, ohne kalte Hände zu bekommen. 🙂

Neujahrscachen 2010 - Schneehaube

Zum Ende des Caches hin fiel uns dann auf, das wir eine Station übersprungen haben mussten, da der Hinweis nicht zu der von uns vorgefunden Situation passte. Auf dem Weg zum Final wurden wir aber nicht wirklich fündig und mussten so einen Telefonjoker zu Hilfe nehmen, der bestätigte uns dann unsere Annahme und nach eingehender Untersuchung unserer Vermutung konnten wir eine weitere Unterschrift für das neue Jahr 2010 verbuchen. Das Jahr 2010 begann für uns mit einer positiven Bilanz, das macht Lust auf mehr.

Ach, unterwegs konnte ich auch das erste Bild für das Projekt 26 ergattern. Gut es ist jetzt nicht das beste bzw. schwierigste Bild, aber so habe ich mir noch Spielraum für Verbesserungen gelassen. 😉