Irgendwann fiel mein Blick nach draußen und ich konnte Schnee erkennen, also noch schnell eine paar Sachen erledigt und dann ging es raus. Zusätzlich zu dem neu gefallenen Schnee schien auch noch die Sonne, das versprach einen schönen Spaziergang. Kurz hatte ich noch überlegt wo mein Ziel liegen sollte. Ich suchte mir den Mauerpark aus, dort war ich schon eine ganz Weile nicht mehr und der Schnee versprach das eine oder andere Fotomotiv.

Fernblick

Ich versuchte mich bei der Annäherung in einer alternativen Wegsuche, heißt einfach das ich bekannte Wege verließ und quer durch die Wohngebiete geschlendert bin. Das funktionierte auch ganz gut und ich erreichte den Mauerpark bei bestem Wetter. Doch kaum war ich angekommen, kam Wind auf und der machte die Kälte unerträglich. Also habe ich nur ein paar Fotos gemacht und mich bald wieder auf den Heimweg gemacht. Nun kam der Wind direkt von vorne und war so kalt, das die Atemluft direkt im Bart gefror. Keine Ahnung ob ich nur das Gefühl hatte einen dicken Eiszapfen am Kinn zu haben oder ob eigentlich gar nichts zu sehen war. 😉

Beeren

Die Kälte kroch immer mehr in die Knochen, deshalb habe ich einen kurzen Zwischenstop in den Schönhauser Allee Arcaden eingelegt. Die Wärme dort tat ziemlich gut und da ich ordentlich durchgefroren war habe ich die eine oder andere Minute im Buchladen zugebracht. Der restliche Heimweg war dann nicht mehr so schlimm und ich konnte ihn zügig zurücklegen. Heute habe ich also mal wieder etwas für die Abhärtung des Körpers getan. 😉

Neu und Alt

das Murmeltier?

Nicht ganz, aber heute war ich das dritte Mal auf dem Weihnachtsmarkt. Nicht das ich jetzt der absolute Weihnachtsfreak bin, es hat sich einfach so ergeben. Und was soll ich sagen, auch am dritten Tag fiel auf, das es dieses Jahr deutlich weniger Leute auf die Weihnachtsmärkte getrieben hat. Auch heute ging es fast komplett ohne schieben und drücken ab.

Neptunbrunnen

Als wir gerade vom Weihnachtsmarkt weg gehen wollten kamen wir an einem kleinen Karussell vorbei, hier hatte ein Vater gerade seine kleine Tochter in einen Wagen gesetzt und das Karussell fing an sich zu drehen. Das kleine Mädchen konnte einem echt leid tun. Es durfte musste ganz alleine auf dem Karussell sitzen. Es hat glaube ich nicht viel gefehlt und es hätte angefangen zu weinen. Scheinbar wollte Papa aber nicht so viel Geld ausgeben. Ich hoffe die Kleine hat später mehr Spaß am Karussell fahren. Auf dem Weg vom Neptunbrunnen zum Opernpalais haben wir noch eine kleine Pause gemacht, die ich zu einem Panoramaversuch nutzte. Das war dann aber auch genug Weihnachtsmarkt für dieses Jahr.

Skyline Alexanderplatz

Für heute gab es mal was völlig neues für mich, ich machte mich auf den Weg zum Schloss Charlottenburg. Nicht das das Schloss für mich neu wäre, aber den Weihnachtsmarkt vor den Toren des Schlosses hatte ich noch nie besucht. Heute sollte es also sein. Ich machte aber den Fehler mich mit dem Auto dorthin zu bewegen. Also hieß es erst einmal kreisen und suchen, fast wie bei Ostern. Da bin ich aber schon außer Übung gewesen, denn ich fand leider keinen kostenlosen Parkplatz. Da ich aber auch nicht ewig suchen wollte biss ich in den sauern Apfel und stellte das Auto auf dem Bezahlparkplatz ab. Der war dafür aber gleich nebenan und ich konnte sicher sein mein Auto schnell wieder zu finden. 😉

Schlossblick - Schildträger

Die erste Runde über den Weihnachtsmarkt hatte ich erstaunlich schnell hinter mir. Auf der zweiten Runde machte ich mich dann auf die Suche nach etwas essbarem und fand sogar etwas. Ein leckerer, mit scharfem Schafskäse, gefüllter Crêpe wurde es heute. Leider zog ich mir den Unwillen der Verkäuferin zu, da ich leider mit einem 20€-Schein bezahlen musste und sie mir dadurch ihr gesamtes Kleingeld überlassen musste. Lecker war er aber trotzdem. 😉

So schlenderte ich noch eine Weile über den Weihnachtsmarkt und versuchte mich auch noch an zwei, drei Bildern vom Schloss. Aber es war wohl schon zu dunkel, so konnte ich leider kaum ein scharfes Bild mit nach Hause nehmen. Da muss ich wohl später noch einmal wiederkommen und in Ruhe mit Stativ fotografieren.

Zaunspitze

Das heutige Ziel lautete Alexanderplatz, genauer der dort abgestellt Weihnachtsmarkt.

Noch schnell die Kamera eingepackt und ab ging es, der erste Weihnachtsspeck wollte auch gleich wieder abgelaufen werden, also machte ich mich zu Fuß auf in Richtung Innenstadt. Rund um den Alexanderplatz gibt es ja eine ordentliche Konzentration an Weihnachtsmärkten. Als erstes wurde der Weihnachtsmarkt direkt auf dem Alexanderplatz erkundet. Da es noch halbwegs früh am Tag war hatte ich keine Probleme damit die Auslagen der Verkaufsstände in Ruhe anzusehen. Nachdem ich hier durch war habe ich mich zum nächsten aufgemacht, der war nicht wirklich weit. Ich brauchte nur auf die andere Seite des Bahnhofs schluppen und hatte den Weihnachtsmarkt rund um den Neptunbrunnen erreicht. Hier war schon deutlich mehr los, aber auch hier war alles noch in einem guten Verhältnis. Hier meldete sich dann auch das erste Mal mein Magen und ich gab ihm auch schnell nach und erstand ein Dresdner Handbrot. LECKER!!!

Als letztes (so dachte ich zumindest in diesem Augenblick) wollte ich noch den Weihnachtsmarkt am Opernpalais erkunden. Hier fiel mir doch ganz deutlich auf, das dieses Jahr weniger Leute unterwegs sind. Am Wetter kann es nicht gelegen haben, es war trocken und auch die Temperaturen hielten sich in einem erträglichen Rahmen. Na egal, so gar es wenigstens kein drücken und schieben. 😉

Nun überkam mich aber der Appetit auf ein Schüsselchen mit Champignons, doch der verging mir auch schnell wieder. Vier Euro für eine handvoll Champignons mit Knoblauchsauce? Geht es noch? Nein Danke. Ich bin zwar in der Weihnachtszeit eher bereit für einiges mehr Geld auszugeben, aber auch bei mir ist irgendwann Schluss!

Ach ja, die Kamera habe ich auch nicht ganz umsonst mitgeschleppt. Ich habe mich noch einmal an dem selben Riesenrad versucht, das ich auch letztes Jahr schon auf die Speicherkarte gebannt hatte. Und wie ich finde, ist es dieses Jahr besser gelungen. 😉

Marx & Engels

Fernsehturm

Riesenrad

Heute wollte ich einmal etwas Neues ausprobieren und ein paar Experimente mit meinem Macroobjektiv durchführen. Also hieß es einen passenden Blumenstrauß ausfindig machen. Auf dem Heimweg bin ich noch bei zwei Baumärkten eingekehrt und habe nichts passendes gefunden. Meine letzte Anlaufstelle war dann der Blumenladen um die Ecke. Und der hatte dann wenigstens etwas Blühendes im Angebot.

Zu Hause habe ich dann alles aufgebaut und mich von Blüte zu Blüte fotografiert. Ich habe dabei bemerkt, das ich da noch einiges lernen muss. Meine ersten Versuche möchte ich aber trotzdem veröffentlichen.

Blume, orange

Experimente - Rose

Experimente - Rose

Experimente - Rose