Sassnitz sollte das Ziel für heute sein. Wurde mir doch ein Cache mitten in Sassnitz ganz besonders ans Herz gelegt. Aber der musste erst einmal warten, ich stellte das Auto kurz vor dem Hafen ab und habe das Monster besucht, zumindest heißt der Cache so. Eigentlich ist es eine große Holzbrücke, die wie ich zugeben muss schon ziemlich groß ist. Die eigentliche Schwierigkeit beim finden des Caches war erst einmal heil über die Brücke zu kommen. Hinauf habe ich mich eher am Geländer gezogen und hinab konnte ich schon einmal für den Winter üben und habe mehrere Meter Rutschpartie genießen können.

Mole Sassnitz

Nach diesem Cache bin ich als nächstes in Richtung Dwasieden spaziert, immer an der Küste entlang. So habe ich von den Dwasieden selbst nicht wirklich viel gesehen. 😉

So arbeitet ich mich von Cache zu Cache in Richtung Neu Mukran voran. Der erste Cache sollte in einer Schlucht liegen! Hier auf Rügen gibt es so etwas wie eine Schlucht? Was soll ich sagen, das war schon ein ordentlicher Graben. Der Hinweg war kein Problem, doch auf dem Rückweg habe ich so meine Schwierigkeiten gehabt. Ich folgte schön dem Trampelpfad und freute mich das es so schön voran geht. Doch plötzlich war Schluss, ich stand vor einem dornenbewehrten Gebüsch. Ich versuchte mich durch zu kämpfen. Keine Chance, nach einem Meter steckte ich fest und konnte gerade so entkommen. Wieder den völlig verschlammten Hang hinauf und dann einem kaum zu erkennenden Tierpfad weiter. Ich war echt froh als es wieder lichter wurde und worüber ich mich noch deutlich mehr gefreut haben, das ich mich nicht am Hang lang gemacht habe und eine Rutschpartie gen Talsohle hingelegt habe. 🙂

alles im Fluss

Steinfeld

Danach ging es auf ordentlichen Wegen weiter bis zum alten Schweden. Gut eigentlich wollte ich das Grosssteingrab suchen, doch da hatte sich mir ein Zaun in den Weg gestellt. Und irgendwie sah es so aus als ob es da vorne eine Lücke im Zaun gibt. Ach ne da vorne…
Naja so war ich dann halt fast in Neu Mukran. Da ich nicht die selben Wege laufen wollte habe ich den Golfplatz Sassnitz umrundet und mich von hinten wieder angeschlichen, mit Erfolg. Durch den Golfplatz konnte ich sauberen Fusses bis zum Cache vordringen. Wieder zurück in Sassnitz habe ich den Hafen aufgesucht und ich im örtlichen Fischfabrikverkauf mit einem unglaublich leckeren Fischbrötchen gestärkt. Schon alleine dafür hat sich die Fahrt nach Sassnitz gelohnt!

alter Fähranleger Sassnitz

durchgezählt

hinter Gittern

Danach ging es zu dem oben erwähnten lost place mitten in der Stadt. Der alte Fähranleger direkt in Sassnitz beheimatet einen Cache und den wollten ich suchen. Aber zur Suche bin ich erst einmal nicht gekommen, da die Aussicht von hier oben auf den Hafen von Sassnitz schon ziemlich beeindruckend ist. Nur schade das das Gesamtbild durch die Bauarbeiten im Hafenbereich leicht getrübt war, erschwerend kam noch hinzu das es auch nicht wirklich einen Himmel gab. Meer und Himmel sind sozusagen nahtlos in einander übergegangen. Da ist es schwierig halbwegs gute Fotos zu machen. Und das war es auch schon mit lost place.

Brückenkonstruktion

im Kreuz geparkt

Zum Abschluss bin ich dann noch die Mole entlang zum Leuchtturm von Sassnitz spaziert. Unterwegs fiel mir dann noch ein das es da doch einen Cache mit dem Thema Mole Sassnitz gab. Also schnell gelesen und Mist ist ein Multi und ich bin schon am Start vorbei. Aber trotzdem weitergelesen und siehe da, es war noch möglich. Wenn nicht auf dem Hinweg, so doch auch dem Rückweg. Auf dem Rückweg hatte ich ihn dann. 🙂

Poller

Fischereiaufsicht

Sassnitz wird übrigens tatsächlich mit doppeltem „s“ geschrieben. Die Stadt hat sich tatsächlich am 2. Februar 1993 vom „ß“ abgewandt. Zumindest steht es so in der Wikipedia.

Das Monster (GC1PPYG)
In der Schlucht (GC1PPF5)
„Alter Schwede!“ (GC1TEWB)
Großsteingrab 5 (GC1K1FT)
Grepos Dienstweg (GC1866V)
Sassnitzer Mole (GC1XVCF)

Ritterspiele?

Hafenblick

1 Kommentar

  1. Dirk sagt:

    Mit der Brücke ging es mir das eine oder andere Mal ganz genauso. Ich habe von einer “monströsen“ Brücke geschrieben, ohne von Cache und Namen zu wissen.

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