Als Erstes wollte ich noch eine kleine Burg, oder besser das was noch davon übrig ist, besichtigen. Die Burg hat im zweiten Weltkrieg einen Bombentreffer erhalten und wurde danach nicht wieder aufgebaut. Sie hat aber weiterhin ihre Funktion und wird als Freilufttheater genutzt. Ich muss schon sagen, der Aufstieg hat sich echt gelohnt und es ist bestimmt ein Erlebnis, hier eine Vorstellung genießen zu dürfen.

Freilichtbühne

Kirche

Auch die Kirche gleich nebenan war ein Besuch wert und ich habe hier das eine oder andere Foto auf die Speicherkarte bannen können.

Steinritter

Kirchendach

Beim nächsten Halt galt es einen Cache zu finden. Dass es ein Aussichtsturm war hatte ich vorher nicht gesehen, dann wäre ich wahrscheinlich nicht hin gefahren. Doch meine schlimmsten Befürchtungen wurden zum Glück nicht erfüllt. Der Cache befand sich in einer für mich unproblematischen Höhe. 😉

Aussichtsturm

Aber jetzt endlich ging es nach Ungarn!
Ich hatte mir eine kleine Anhäufung von Caches gleich hinter der Grenze heraus gesucht – da sollte ich bestimmt einen finden! So war es dann auch.

Der zweite Cache in Ungarn ist noch einer genaueren Erwähnung wert: Als ich ankam mußte ich mich erst einmal vor lachen an einem Baum festhalten. Der Cache lag auf ca. 1,70m Höhe in einer Astgabel und war mit 2-3 kleinen Ästchen abgedeckt, die Dose war aber so ungefähr 10x20cm groß. Zu allem Überfluss lag die Dose auch noch direkt neben einem Weg – hier fährt der Bauer wahrscheinlich jeden Tag daran vorbei. Leider hatte ich gerade da nichts zum fotografieren dabei. 🙁

Kirche

Danach stand noch ein Cache auf der Liste. Für diesen musste ich ein paar Meter in den Wald reinlaufen und auch hier war die Tarnung des Caches „fast gar nicht“ zu sehen. Sie bestand aus einem Haufen Äste, die alle schön parallel auf den Cache gestapelt waren. Wenn man ein Lagerfeuer hätte machen wollen, dann hätte man hier für einige Zeit genügend Brennstoff gehabt! Kaum hatte ich den Cache in der Hand, tönten tierische Laute durch den Wald, die waren ganz schön laut und auch ziemlich nahe. So als Stadtmensch ging mir da doch ein wenig die Muffe und auf dem Rückweg zum Auto wurde dann auch nicht groß rumgebummelt.
Also bevor sich hier jemand lustig macht: ich wiederhole noch einmal: „Ich bin ein Stadtmensch!“

Um jetzt auch noch die Überschrift zu erklären: Nein, ich habe es nicht bis nach Hause geschafft, sondern habe in Ungarn bei einer kleinen Stadt übernachtet die „Papa“ heisst. Hier konnte ich das erste Mal in diesem Urlaub freies WLAN genießen. Ich muss gestehen, ich habe es ausgiebig genutzt.

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