Nachdem ich ja gestern keinen vernünftigen Weg zum Cache gefunden hatte, startete ich heute einen neuen Versuch. Immer streng darauf achtend, dass die Strassen auch ordentlich breit sind, kämpfte ich mich ins Gebirge vor. Ich habe es tatsächlich geschafft bis zum angegebenen Parkplatz zu kommen!
Der war aber besetzt, doch zum Glück gab es ein paar Meter weiter die Möglichkeit das Auto galant abzustellen. Gesagt, getan – und los ging die Wanderung.

Chapelle Saint Alexis

Ach ist ja nur ein Kilometer, das ist schnell erledigt, da brauche ich kein Wasser mitnehmen….
Der erste Fehler wie sich herausstellte!
Der Zweite folgte gleich an der ersten Wegkreuzung: Links oder rechts, war hier die Frage. Ich entschied mich für Rechts und landete so im dichtesten Gestrüpp. Das Einzige, was ich hatte, waren ein paar Trampelpfade von Schafen oder Ziegen. Aber ich ließ mich nicht beirren und kämpfte mich voran. Aber irgendwann ging es wirklich nicht mehr weiter und ich versuchte mich zu dem anderen Weg durch zu kämpfen.
Als ich nach einiger Zeit einmal nachschauen wollte, wie weit es noch ist, ging mein Griff zum Garmin ins Leere…

Der Schreck war riesengroß und ich schwitze Blut und Wasser! Ich drehte sofort um. Mist! Hier sieht alles gleich aus. Bin ich hier überhaupt lang? Mist! Mist! MIST!!!

Aber zum Glück habe ich ihn wiedergefunden! Glückshormone durchströmten meinen Körper und wenn das Gelände nicht so uneben und steil gewesen wäre hätte ich wahrscheinlich auch einen Freudentanz aufgeführt.

Berglandschaft

Danach kämpfte ich mich dann endgültig zum Weg durch. Glücklicherweise kam da gerade niemand vorbei, als ich mich zwischen zwei umgekippten Bäumen durchzwängte und endlich auf dem Weg stand! Danach ging es nur noch Bergauf, es wollte und wollte kein Ende nehmen. Einmal komplett durchgeschwitzt bin ich dann bei meinem Ziel angekommen. Nach ein paar Fotos und der Unterschrift im Logbuch ging es wieder zurück zum Auto. Auf dem Weg kam mir dann ein Jogger entgegen, der den Berg hinauf joggte… Als er an mir vorbei war habe ich mich umgedreht und im die Zunge rausgestreckt. Angeber!

Berglandschaft

Zurück am Auto habe ich nachgesehen was die Wanderung eben so für Werte hatte. 300 Höhenmeter auf einen Kilometer in der Horizontalen – das ist schon ordentlich, würde ich sagen.

Auf weitere Abenteuer hatte ich heute keine Lust mehr, also habe ich mir an der Küste einen Campingplatz gesucht

Überlauf

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