Ich selbst habe heute einen Wandertag eingelegt. Als ich heute morgen die Tür öffnete erwartete mich dichter Nebel, super. Also schnell die Wasservorräte aufgefüllt und ab in den Wald. Der erste Halt wurde schon nach wenigen Kilometern gemacht und die erste Runde im Wald zurück gelegt (ca. 2km), dabei habe ich Wasserfälle und den Wald bewundern dürfen. Zurück am Auto stand da noch ein Auto und zwar eins aus Deutschland?! Hat man den nie seine Ruhe? 😉
Der nächste Halt wurde nur wenige Kilometer weiter bei einer sehr schönen Kirche gemacht (Husaby Kyrka). Und weil es gerade so schön war habe ich die nächsten gleich auch noch abgeliagtet. Der nächste Halt war dann beim örtlichen Skigebiet und hier muss ich wohl irgendwann nen Blackout gehabt haben, weil ich kein Ende mehr fand und immer weiter gewandert bin, an Ende waren es dann fast 12km. *immernochmitdemKopfschüttel*
Aber naja, schön war es trotzdem, da fast die ganze Zeit die Sonne schien, ganz im Gegensatz zu den Gebieten unterhalb der Hügels. Nette Aussichten konnte ich genießen und lernen wie man sich auf völlig vereisten Waldwegen sicher fortbewegt ohne ständig hinzufallen. Ich habe es geschafft, ich bin zwar einige weg- aber nie ausgerutscht! Da mich irgendwann der Hunger einholte habe ich mich ins Auto gesetzt und bin schnell zur Hütte zurück und hab mir was leckeres gekocht.
Ein anstrengender, aber schöner Tag war das heute.

gefahrene Kilometer: 56
gelaufene Kilometer: 15
Temperatur (Grad Celsius): -1.3
aktuelle Position

Es ist kalt und der See ist gefroren, also warum nicht einen Strandtag machen? Naja, nicht ganz so schlimm ist es geworden, aber meine neue Unterkunft liegt nur einige Meter vom Strand in Lidköping weg. 😉
Ein wenig sollte mich die heutige Fahrt nach Norden bringen und das tat sie dann auch. Eine ganz entspannte Fahrt heute, ich war wahrscheinlich der langsamste auf der Strasse, doch halt nein, der eine Opa war noch ein Stück langsamer als ich, und ja er hatte einen Hut auf. 😉

Unterwegs habe ich mir noch eine alte Klosterruine angesehen. Da war nicht mehr so viel von übrig, was ja auch so eine Ruine so an sich hat. Am Ziel angekommen, kurz die Hütte in Augenschein genommen und noch eine Runde gewandert, das örtliche Leuchtfeuer war als Ziel ausgegeben. Auf dem langen Weg dorthin habe ich die örtliche Industrie riechen und bewundern dürfen, aber ich habe mich heraus bekommen was es ist (vielleicht kann ja mal jemand nachsehen und mir Bescheid geben?)

Die letzten Meter waren doch sehr abenteuerlich, da die Mole Zentimeterdick mit Eis überzogen war/ist! Doch das hielt mich nicht davon ab weiter zu gehen. Am Ende hielt ich das ersehnte Döschen in meinen… ähm … Am Ende konnte ich das Leuchtfeuer in seiner ganzen Größe bestaunen. 😉

Auf dem Heimweg bin ich noch an einem ICA-Markt vorbei gekommen und habe schnell noch ein paar Kronen da gelassen. Die ganze Schlepperei hat mich ganz schön ins Schwitzen gebracht, vielleicht als Ausgleich zum eisigen Wind den ich vorher hatte.
Eigentlich wollte ich heute noch über einen mir gestern zugezogenen blauen Fleck jammern, doch das ist noch nicht mal was geworden. Tut zwar ziemlich weh, bei ner Berührung, zu sehen ist aber nichts.
Die erste Flasche Stroh ist auch schon leer! Doch keine Angst, es war nur noch die Neige von letzten Mal.

gefahrene/gekaufene Kilometer: 221
Temperatur (Grad Celsius): 0.7 (kann nicht stimmen, gefühlt sind es höchstens -5)
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Eiseskälte. Klarer Himmel. Es barst die Luft. Es müste oben in zehn Kilometern Höhe noch viel schlimmer sein. Der Adler taucht in die Wollenschicht hinein und verschwand für immer. Keine Geräusche. Nur Pol. Polgeräusche. Am Nordpol gibt es ein einzigartiger Audio-Erlebnis. Man hört deutlich, wie das eigene Blut durch die Adern fließt und die Herzkranzgefäße umspielt. Dazu das Arbeiten der Klappen. Wenn man genau auf dem Pol steht, bemerkt man von der ungeheuren Geschwindigkeit, mit der die Erde sich dreht, nichts. Kein Zittern der Beine oder gar Wegdriften, wie bei einen Kinderkarussell. Einfach nichts. Die Sinne sind wie eingeschlafen. Weiß, weiß, weiß, wo das Auge hinblickt. Und das in Sommer. Ich war der Einzige, der es bis dahin geschafft hatte. Die zerrissenen Seidenfetzen des geplatzte Heißluftbalkons lagen verstreut auf der Eisplatte, die sich bis zum Horizont erstreckte. Der Korb, in dem ich vor ein paar Minuten noch gestanden hatte und verzweifelt der Flamme Luft zugefächert hatte, stand schräg neben mir, einen halben Meter tief im Eis versenkt. Jetzt war ich am Ausgangspunkt meiner Reise angekommen. Hier sollte meine Reise um den Globus beginnen. 18 Monate hatte ich daran gearbeitet, Tag und Nacht, um zielgenau auf den Pol zu landen. Der Rechenschieber war abgenutzt, meine Vorstellungskraft hatten mir in den letzten Tagen vor den Abflug immer und immer wieder vergegaukelt, wie es denn hier so aussieht. Ich bin eines Besseren belehrt. Hier sieht es auf keinen Fall so aus, wie man sich das als normaler Mensch vorstellt.
…Quelle: Helge Schneider –

gefahrene Kilometer: 157
Temperatur (Grad Celsius): -1.7
aktuelle Position

PS: blöde Heizung, warum musste die heute in Laufe des Tages ausgehen *grrr* nur 13Grad im Raum

Wieder viel zu früh klingelte der Wecker (auch nach knapp 9Stunden war es zu früh), doch ich wollte ja das Frühstück bekommen und auch noch ein wenig nach Norden kommen. Also das „leckere“ Frühstück zu mir genommen und rein ins Auto. Doch bevor ich mich weiter Richtung Norden bewegte, wollte ich mir noch ein wenig die Gegend in der Nähe meines Hotels ansehen. Also los und über kleine Straßen langsam aber sicher durch den Wald gefahren.

Auf der Karte hatte ich als Ziel für heute Borás ausgemacht. Kurz gepeilt und ab die Post. Angesichts der Tatsache, das hier nicht wirklich viel Schnee liegt und ich auch nicht glaube, das es im Norden besser wird entschied ich mich schon recht früh dafür nach einer Unterkunft für die Nacht Ausschau zu halten. So kam es, das ich doch schon um 15Uhr eine Unterkunft für die Nacht hatte. Klein aber mein würde ich sagen. Da es noch so früh war, machte ich mich nach kurzer Stärkung noch einmal auf die nahe Umgebung und ihre Verstecke zu erkunden. Leider wurde ich schon ziemlich früh dunkel, deshalb habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht.

Aus Ermangelung eines Stuhl und eines Tisches mußte Kühltasche und Bett herhalten um die Daten des Tages zu speichern. Am Abend (18Uhr) hatte ich die Hütte schon auf unglaubliche 12Grad Celsius hochgeheizt (gleich kann ich den Pullover ausziehen), naja war solls, muss ich mich halt mehr von Innen wärmen. 😉

gefahrene Kilometer: 134
Temperatur (Grad Celsius): 2.8
aktuelle Position

„MÄPMÄP“ machte der Wecker heute morgen, besser gesagt heute Nacht. „Was, Wie, Wo?“ Ach ja, heute ging es ja los in den Urlaub. Mit kleinen Augen bin ich dann erst einmal ins Bad gestolpert und habe den Schlaf aus den Augen gewaschen, naja zumindest habe ich es probiert.

In den nächsten Minuten bin ich noch einmal meine Siebensachen durchgegangen, ob ich nicht noch was vergessen habe… Bis auf ein Handtuch ist mir nichts mehr eingefallen.

Also alles zum Auto geschleppt und auf ging es Richtung Rostock. Die Autobahn war dann doch recht voll, doch nach meiner Pause (Linumer Bruch)war sie plötzlich fast leer, seltsam, bin ich denn so schlimm gefahren? 😉

In Rostock angekommen, schnell das Ticket für die Fähre und für die Brücke gekauft und gewartet. Als die Fähre kam, dauerte es keine 10min und ich war unterwegs (nicht schlecht, für ent- und beladen).
Die Überfahrt ging zügig vorbei. Dänemark war jetzt nicht so spannend, es konnte mir aber auch nicht wirklich was zeigen, da ich ja Autobahn gefahren bin. Auch Schweden war nicht wirklich schön anzusehen heute, da sich das Wetter immer weiter verschlechterte und zum Schluß war es richtig dicker Regen. 🙁
Also entschloss ich mich, nach einer Unterkunft Ausschau zu halten. Die fand ich dann auch in der Nähe von Ängelholm. Beim betrachten der Karte ist mir aufgefallen, das ich nur wenige Kilometer (11.6 Luftlinie) von hier schon einmal vor zwei Jahren übernachtet habe, nur damals im Zelt, nur habe ich dieses Mal keins dabei. 😉

gefahrene Kilometer: 552
Temperatur (Grad Celsius): 4,5
aktuelle Position