08.02

So, Schweden ist erreicht… Kurz vor Jonköping haben wir das Auto abgestellt. Die meiste Zeit heute ist Tommi gefahren, das war angesichts meiner vorangegangenem Nachtschicht auch besser so 😉 . Nachdem wir die Hütte bezogen hatten, haben wir gleich mal nachgeschaut welche Caches in unserer Nähe versteckt sind und siehe da 200m von unserer Hütte liegt einer 😀 Nach einem aufwärmenden Tee haben wir uns dann auf den Weg gemacht und sind auch schnell fündig geworden…

09.02

Was gibt es heute zu berichten? Eigentlich nur 5Cachefunde, 2Nichtfunde und ein enttäuschender Besuch der Festung Karlsborg. In der Festung beschlich uns regelmäßig ein komisches Gefühl, da sie noch vom schwedischen Militär benutzt wird und sie gerade Schussübungen veranstalteten. Der wirklich spannende Teil der Festung war fürs normale Volk leider gesperrt 🙁 … Die Suche nach einer Unterkunft für die Nacht gestaltete sich heute ungewohnt schwer, nach ca. 3,5h Intensivsuche und mehrene vergebens angefahrenen Zeltplätzen sind wir im „Star Hotel“ zu Köping gelandet, 1595SEK für eine Nacht sinds dann geworden…

10.02.

Der erste Blick aus dem Fenster ergab das es wohl in der Nacht geschneit haben muss, da eine schöne Winterlandschaft zu sehen war. Doch damit war es schnell vorbei, da es anfing zu regnen. Doch. Doch der Regen hielt uns nicht davon ab auf Cachesuche zu gehen, also mehrfach das Auto am Strassenrand abgestellt und durch den Wald gestiefelt. Ein Highligt war ein Aussichtspunkt auf einen Tagebau, den wir von der falschen Seite aus erklommen haben. In der Summe haben wir heute dann 7Caches gefunden :)… Da wir gestern schlechte Erfahrungen mit der Unterkunftssuche hatten entschlossen wir uns dafür heute eher damit anzufangen und siehe da um 12:15Uhr folgten wir erfolgreich einem Hinweisschild. Inzwischen hatte es auch schon aufgehört zu regnen und so konnten wir den restlichen Tag bei Sonnenschein genießen 🙂

11.02.

Da uns die Schwedenrally zu unsicher war (findet sie statt oder nicht?), haben wir uns am gestrigen Abend eine Route zusammen gesucht, die uns eine Bergbesteigung, einen kleinen Schwatz mit nem älteren Schweden über Geocaching und wunderschöne Gegend eingebracht hat. Heute haben wir es dann auch fast im Hellen zurück zur Hütte geschafft.

12.02.

Früh Aufstehen war angesagt, da es heute wieder gen Heimat ging und uns die Fähre in Dänemark erwartet. Die Fahrt verlief bis Helsingborg unspektakulär, dann fing es aber an zu regnen. Doch das machte uns noch keinen Kummer, doch als wir dann auf dänischem Grund waren fing es an aufs übelste zu schneien, so dass innerhalb kürzester Zeit die Strasse Zentimeter hoch mit weisem gefrorenem Wasser bedeckt war und Schrittgeschwindigkeit angesagt war. Je weiter wir nach Süden kammen um so mehr verwandelte sich das Schneetreiben in Regenflut um. Doch der Regen hielt uns nicht davon ab in der Nähe von Gedser den letzten Cache des Urlaubs zu suchen und zu finden.

Zurück im Fährhafen hiess es dann ersteinmal warten. Die Fähre lies sich auch gut Zeit um im Hafen anzukommen. Nach weiteren 1,5h wurde uns dann mitgeteilt, dass diese Fähren den Hafen nicht mehr verlassen wird und wir doch bitte die Fähre in Rödby benutzen sollen. Also flugs gedreht und nach Rodby befahren. Das Unwetter wurde immer schlimmer und so gestaltete sich die weitere Heimfahrt als Schleichfahrt auf der Autobahn. So gegen 2Uhr kammen wir dann beim Tommi zu Hause an und ich war dann so gegen 2:30Uhr bei mir zu Hause und bin ziemlich kaputt ins Bett gefallen.

Trotz der anstrengenden Rückfahrt war es eine ziemlich schöner Kurztripp nach Schweden. Mal sehen was der Urlaub im Spätsommer so mit sich bringt.

gefahrene Kilometer: 1500
Teilnehmer: Tommi und Andy